Die Anreise:
Flugzeug
Das ganze Jahr über wird die Insel von deutschen, österreichischen und schweizerischen Fluggesellschaften angeflogen und gelegentlich auch von Linien- und Privatmaschinen. In der Regel sind diese Flüge direkt. Teilweise aber auch zum Beispiel über Lissabon.
Eine Auswahl von Direktfliegern finden Sie auf meiner Flughafen Seite.
-
Schiff
Regelmäßige Fährverbindungen von
Europa oder dem Afrikanischen Festland nach Madeira bestanden lange nicht. Nur
zwischen Madeira und der Nachbarinsel Porto Santo fährt täglich eine
Fähre. Die Überfahrt dauert etwa 3 Stunden. Den aktuellen Fahrplan
finden sie auf dieser Seite.
Seit dem 9. Juli 2006 verbindet eine weitere Fähre Madeira mit der kanarischen
Insel Gran Canaria.
Seit Juni 2008 verbindet eine Autofähre (Naviera Armas) einmal wöchentlich
Portimao (Algarve / Portugal) mit Madeira und den Kanaren. Die Überfahrt von Portimao
nach Madeira dauert etwa 21 Stunden und von Madiera nach Gran Canaria etwa 14 Stunden.
Madeira ist ein beliebtes Ziel von Kreuzfahrtschiffen, die vornehmlich den Hafen
von Funchal in den Frühlingsmonaten ansteuern.
Auch für Segler bei der Atlantiküberquerung ist Madeira oft
Zwischenstation.
Neben dem Jachthafen in Funchal wurden in vielen Orten neue Anlagen gebaut.
Die Verkehrsverbindungen:
-
Taxi
Das bequemste und schnellste Mittel um über die Insel zu kommen ist das Taxi. In praktisch jedem Ort findet man eins der gelben Autos, die einen für wenig Geld von A nach B bringen.
Beispiele:
Vom Flughafen nach Funchal ca. 20€
Innerhalb Funchals zur Hotelzone ca. 5€
Von Funchal zum Botanischen Garten 7 - 8€
-
Mietauto
Mietautos sind auf Madeira recht günstig zu bekommen. Bei einheimischen Verleihern kostet ein Wagen pro Tag ca 25-35€. Die Internationalen Autoverleiher sind wesentlich teurer.
-
Bus
Sehr gut kann man auch mit dem öffentlichen Bus fahren. Die Preise sind sehr günstig und das eng gestrickte Liniennetz steht auf der gesamten Insel zur Verfügung.
Allerdings gehört schon etwas Mut dazu mit den Bussen zu fahren, da die Straßen teilweise sehr eng sind. Doch die Busfahrer sind absolute Könner ihres Fachs. Dementsprechend ist auch deren Fahrstil. Wenn man aus dem Fenster schaut und neben sich nur einige, wenige Zentimeter der Straße und gleich daneben einen mächtigen Abhang sieht, kann es einem schonmal mulmig werden. Aber Angst braucht man keine haben, da die Fahrer, wie gesagt, wirklich fahren können.
Zollformalitäten:
| Zigaretten | 800 Stück |
| Zigarillos | 400 Stück |
| Zigarren | 200 Stück |
| Rauchtabak | 1 kg |
| *) Sonderregelung für neue EU-Mitgliedstaaten beachten! | |
| Spirituosen | 10 Liter |
| Alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops) | 10 Liter |
| Zwischenerzeugnisse (z.B. Likörwein, Wermutwein) | 20 Liter |
| Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein) | 90 Liter |
| Bier | 110 Liter |
| Kaffee | 10 kg |
Weiterführende Informationen können hier und die Sonderregelungen hier gefunden werden.
Sonstige Informationen:
| Währung: | Euro |
| Sprache: | Portugiesisch |
| Zeitzone: | GMT +- 0 (wie Portugal, also -1 Std. gegenüber Deutschland) |
| Bank: | Öffnungszeiten Montag - Freitag von 8:30 bis 15 Uhr |
| Geld: | gängige Kreditkarten werden akzeptiert, EC-Automaten (Multibanco) |
| Post CTT (os correios): | außer Sonntag täglich von 8 - 18 Uhr geöffnet. Am Flughafen bis 21 Uhr (auch Sonntags geöffnet). Brief 57€-Cent nach Europa. |
| Notruf: | 112 |
| Gesundheit: | Keine Pflichtimpfungen für die Einreise. Exzellente Hygiene. Gute medizinische Versorgung. Trinkwasser überall. |
| Stromversorgung: | 220V |
| Sicherheit: | Die geringste Kriminalitätsrate in Europa. |
| Einkaufen: | Öffnungszeiten durchgehend von Montag bis Freitag 9 - 21 Uhr.
Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 9 - 22 Uhr. Größere Einkaufszentren und Supermärkte haben am Wochenende bis 24 Uhr geöffnet. |
| Souvenirs: | Madeirawein, Stickereien, Blumen (insbesonders Orchideen), Korbflechtereien, Keramik |
| Trinkgeld: | nach eigenem Ermessen. Allerdings sollte man die allgemeine, internationale 10%-Regel nicht nutzen sondern eher zwischen 3 und 5% geben (auch wenn es einem sehr wenig vorkommt, für die Kellnerinnen und Kellner ist das viel Geld). |